Calendula officinalis, die Ringelblume, in der Homöosiniatrie häufig verwendet
Naturheilverfahren
Marita Müller
Heilpraktikerin

Homöosiniatrie

Injektion in Akupunkturpunkte
Homöosiniatrie: Injektion homöopatischer Medikamente in Akupunkturpunkte
Das Wirkprinzip dieser Therapieform beruht auf der Kombination der Jahrtausende alten chinesischen Akupunktur mit der Homöopathie Samuel Hahnemanns und der Druckpunktlehre August Weihes. Weihe hatte herausgefunden, dass ein bestimmter, ursprünglich schmerzhafter Druckpunkt durch ein spezifisches homöopathisches Mittel schmerzlos werden konnte. Hieraus entwickelte er ein System druckschmerzhafter Hautareale und korrespondierender Homöopathika. Viele dieser so genannten Weiheschen Punkte stimmen mit klassischen Akupunkturpunkten überein.

Der entscheidende Schritt zur Homöosiniatrie war jedoch de la Fuye vorbehalten. Während Weihe die Punkte lediglich zur Bestimmung einer geeigneten homöopathischen Arznei dienten, setzte der Franzose an den geeigneten Punkten sowohl Akupunkturnadeln und verabreichte zusätzlich noch das entsprechende Homöopathikum oral.

Der letzte Schritt zur modernen Homöosiniatrie bestand schließlich darin, die Wirkstoffe direkt in die Akupunkturpunkte zu injizieren. Dabei kommen sowohl homöopathische Einzelmittel als zunehmend auch moderne Komplexhomöopathika zum Einsatz.


Fachverband Deutscher Heilpraktiker
Homöosiniatrie
ist die Lehre der Injektion homöopatischer Medikamente in Akupunkturpunkte
Komplexmittel
In Komplexmitteln sind mehrere homöopathische Inhaltsstoffe miteinander kombiniert.
Homöopatische Medikamente