Naturheilkraut Hydrastis canadensis, wird in Verbindung mit der Eigenbluttherapie eingesetzt
Naturheilverfahren
Marita Müller
Heilpraktikerin

Die Eigenbluttherapie

Eine Sonderform der Eigenbluttherapie ist die Potenzierung nach Reckeweg Die Eigenbluttherapie gehört zu den unspezifischen Reiztherapien. Ihre Domäne ist die Regulation des Immunsystems. Sie kann bei unterschiedlichen Erkrankungen angewendet werden. Eine positive Auswirkung auf das Allgemeinbefinden ist möglich. Viele Patienten fühlen sich danach energiegeladen, vital und leistungsfähiger. Positive Beobachtungen gibt es bei Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen, v.a. während der Wechseljahre. Die Eigenbluttherapie kann den Gesundungswillen und den Lebensmut bei chronisch Kranken stärken helfen.  Mögliche Anwendungsgebiete:

Akute und chronische Erkrankungen im HNO-Bereich
Hauterkrankungen
Erkrankungen des Verdauungstraktes
Allergien
Infektanfälligkeit
Gefäßerkrankungen
Schmerzlinderung bei rheumatischen Erkrankungen
Auffinden von Herdgeschehen


Der Erfolg einer Eigenbluttherapie wird blockiert durch Zahnherde, Darmdysbiosen oder chronische Entzündungen. Diese Erkrankungen sind oft der Grund für eine dauernde Infektanfälligkeit.


Fachverband Deutscher Heilpraktiker
Durchführung
Dem Patienten wird Blut aus der Vene entnommen und in den Gesäßmuskel oder unter die Haut zurückgespritzt Je nach Anwendung erfolgt die Zumischung von homöopathischen Medikamenten.
Nebenwirkungen
Die Eigenbluttherapie setzt einen biologischen Reiz und kann die körpereigene Abwehr aktivieren. Das kann folgende Reaktionen auslösen:

Fieber, das aber nach 2-3 Stunden wieder abklingt
Müdigkeit, Schlappheit für einige Tage
Rötung an der Injektionsstelle
Versteckte chronische Erkrankungen können in das akute Stadium übergehen (z.B. Hauterkrankungen, Allergien, chronische Entzündungen)